Als wir ganz oben in der Spitze des Innovation Towers ankommen, sehen wir, dass Verena und Ben im Vorzimmer warten und einen ähnlich ängstlichen Eindruck machen.
Das Vorzimmer ist mit wahrscheinlich 20 Metern ziemlich breit und 10 Meter lang. Gegenüber vom Aufzug ist eine große doppelte dunkle Holztür mit Messinggriffen und von uns aus gesehen rechts daneben ein langer, um die Ecke zur Tür verlaufender Schreibtisch aus dunklem Holz, mit Verkleidung an der Vorderseite.
Auf dem Tisch stehen zwei Monitore und eine Menge Ablagen für Unterlagen sowie ein Kalender und ein Telefon.
Über dem Tisch hängt eine lange Lampe, wie sie öfter über Anmeldungen hängen.
Weiter stehen in der rechten Hälfte des Raums eine große Anzahl Sitzgelegenheiten und durch die rechte Wand führen zwei Türen.
In der linken Hälfte des Raumes stehen viele Vitrinen mit Modellen und eine große in der Mitte der Raumhälfte.
Diese kann ich mir aber nicht genauer ansehen, weil die Sekretärin, eine Frau in mittleren Jahren, mit blonden, langen Haaren, uns bittet, durch die große Tür zu gehen.
Als wir vier durch die Tür gehen, bietet sich uns der Anblick auf einen riesigen Raum.
Er misst in der Breite definitiv 75 Meter, da er von einer Außenwand zur anderen reicht, diese sind komplett verglast.
In der Länge ist der Raum ungefähr 55 Meter lang.
In der Mitte des Raums steht ein riesiger Konferenztisch, der aber im Vergleich mit dem Raum klein wirkt.
Dahinter, ungefähr 5 Meter von der weißen Rückwand des Raumes entfernt, steht ein alt aussehender Schreibtisch aus dunklem Holz, an dem Herr Blanché sitzt und uns näher winkt.
Hinter Herrn Blanché befindet sich noch eine schmale Holztür.
Als wir näher kommen, kann ich den Schreibtisch besser erkennen. Auf ihm steht auf der von uns aus vorderen linken Ecke ein Monitor und dahinter Maus und Tastatur, mit der Maus links von der Tastatur.
Ansonsten fällt mir nur auf, dass der Tisch besonders leer ist, denn ansonsten liegen nur 5 PDA-Tablets auf dem Tisch.
PDA steht natürlich für “persönlicher Date Assistent". Es sind Tablets die 20 cm hoch und 30 cm breit sind. Ihre Displays sind durchsichtig und an einem Rand haben sie einen Kunststoffgriff, in dem der Großteil der Technik verbaut ist.
Herr Blanché sagt zur Begrüßung: “Guten Tag, bitte nehmt euch Stühle und setzt euch.” Als er bemerkt, dass wir besorgt sind, fügt er hinzu: "Kein Sorge, ihr steckt nicht in Schwierigkeiten, sondern ganz im Gegenteil."
Nachdem wir uns erleichtert gesetzt haben, fährt er fort mit: ”Ihr werdet Teil eines speziellen Projekts, das zurzeit noch hoher Geheimhaltung unterliegt.
Deshalb werdet ihr, während ihr an diesem Projekt arbeitet, nicht Herrn Hofmann, sondern mir Bericht erstatten.
Ihr werdet dem Unterprojekt “Maschinentaucher” zugeteilt.”
Daraufhin fragt er: “Sagt einem von euch der Name “Große Väter” etwas?”
Wir schütteln alle verwirrt den Kopf.
Daraufhin sagt Herr Blanché: “Na gut, das ist auch schon lange her, von daher spielt das keine Rolle. Es hätte das Erklären nur einfacher gemacht. Also, eure Aufgabe wird es sein, einen Taucheranzug für große und geringe Tiefen zu entwickeln, der von einem motorisierten Außenskelett unterstützt wird, damit er auch schweres Gerät mit den Händen bedienen kann, wie einen übergroßen Bohrer. Das Ziel ist es, etwas ähnliches wie den Hummeranzug zu schaffen, aber kompakter. Noch Fragen?"
Der Hummeranzug ist eine Art kleiner Mech mit sechs Beinen an einer Montageplattform, wie beim Zentaur, auf der die Pilotenkapsel montiert ist, welcher von der Form aussieht wie ein menschlicher Torso ohne Kopf.
Diese besteht in der vorderen Hälfte aus einer Glaskuppel und in der hinteren aus Stahl.
Dort, wo der Hals anfangen sollte, befindet sich eine Luke zum ein und aussteigen und dort, wo die Schultern sein sollten, sind auch welche, von denen je ein austauschbarer Arm abgeht, welche verschiedene Zwecke haben können, wie Bohren oder Greifen.
Insgesamt sieht es ähnlich aus wie ein Hummer ohne Augen, daher der Name.
Wir antworten alle gleichzeitig mit: “Nein, Sir.”
Darauf antwortet er mit: "Gut, dann bekommt jeder von euch als letztes ein PDA, sie sind bereits für euch eingerichtet.”
Er schaltet jedes einmal an, um zu sehen, zu wem es gehört und reicht es der entsprechenden Person.
Ich nehme an, das fünfte, welches etwas abseits liegt, ist Herrn Blanchés.
Dann fährt er fort mit: “Nun denn, viel Spaß und viel Erfolg und denkt daran, kein Wort über das Projekt.”
Daraufhin nicken wir und verlassen das Büro wieder.


